Mit einer einladenden Vernissage in unserem Rathaus wurde die Ausstellung der Künstlerin Rita Sandig aus Prien am Chiemsee eröffnet.
Auslöser für die Präsentation ihrer Werke war ein Satz, den sie immer wieder von Freunden und Bekannten hörte: „Deine Bilder sind zu schade, um im Keller zu stehen.“ Dieser Zuspruch motivierte sie schließlich dazu, ihre Kunst einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Die 49-jährige Künstlerin arbeitet vorwiegend mit Acrylfarben, Collagen, Strukturpaste und Gold. Ihre abstrakten Werke zeichnen sich durch zahlreiche Farbschichten, spannende Strukturen und eine besondere Tiefenwirkung aus. Viele Details erschließen sich erst bei längerem Betrachten und laden die Besucherinnen und Besucher ein, immer wieder Neues zu entdecken.
Inspiration findet Rita Sandig im Leben selbst, im Glauben an Gott sowie in biblischen Geschichten und Überlieferungen. Themen wie Hoffnung, Licht und Unendlichkeit spiegeln sich in vielen ihrer Arbeiten wider. Besonders fasziniert sie das Verborgene hinter dem Offensichtlichen, das sich in ihren Bildern auf vielfältige Weise zeigt.
Bei der Eröffnung nutzten die Gäste die Gelegenheit, mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen und ihre Werke auf sich wirken zu lassen. Die Ausstellung machte deutlich, dass Kunst nicht immer einer ausführlichen Erklärung bedarf.
Oder, einfach auch: „Kunst braucht keine große Erklärung. Sie braucht eine Wand und einen Menschen, der hinschaut. Den Rest erzählt das Bild selbst.“